Forsa-Studie: Nur 11% planen Wechsel der PKW-Versicherung

Nur 11% planen Wechsel der PKW Versicherung
Nur 11% planen Wechsel der PKW Versicherung
Bequemlichkeit wird teuer – so ist das je meistens im Leben. Auch bei der PKW Versicherung. Nur 11% planen einer Wechsel Ihrer Versicherung. Der Rest zahlt vermutlich zu viel. Mehr dazu hier.

Im Auftrag der Generali befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Autobesitzer zum Thema PKW-Versicherungen. Dabei kam heraus, dass zum 30. November 2011 lediglich 11% der Halter planen, ihre alte Police zu kündigen.

Die Studie belegt, dass sich die Wechselfreudigkeit der Versicherten allgemein sehr in Grenzen hält. 51% der Befragten haben ihren alten Tarif noch nie gekündigt. Dabei gibt es regional durchaus Unterschiede, denn in den Neuen Bundesländern wird häufiger verglichen und die Konsequenz gezogen. Laut Forsa sind es hier 33% der Fahrzeughalter, die in den vergangenen 10 Jahren mindestens zweimal den Anbieter gewechselt haben.

Attraktive Zusatzleistungen stehen hoch im Kurs
Die Forsa-Studie belegt auch, dass sich die Mehrheit der Autofahrer attraktive Zusatzleistungen wünscht. Der Rabattretter steht an erster Stelle, denn 81% der Versicherten möchten nach einem Schaden nicht direkt zurückgestuft werden.

Weiterhin legen 63% der Befragten Wert darauf, dass ihre PKW-Versicherung für die Kosten bei Pannen und Unfällen aufkommt. Die Übernahme von Reparaturkosten selbst nach Ablauf der Garantie ist für 62% der Fahrzeughalter wichtig.

Trotz angekündigter Beitragserhöhungen bleiben 89% ihrer Versicherung treu
Der Großteil der Autobesitzer, und das sind 89%, bleiben dieses Jahr wohl trotz der massiven Beitragserhöhungen ihrer Versicherung treu. Dabei gaben acht von zehn Befragten an, mit ihrem jetzigen Tarif zufrieden zu sein und schlossen daher generell einen Wechsel aus. Doch viele Versicherungen haben ihre Kunden noch gar nicht über die Höhe der Beitragssteigerung informiert. Oft kommt die Benachrichtigung erst im Dezember und spätestens dann steht ein Vergleich ins Haus.

Erst locken – dann schocken!
Die Wechsel-Unwille ist den Versicherern natürlich auch bekannt und wird von der ihnen gnadenlos ausgenutzt. In der Regel werden die Kunden mit einem günstigen Einstiegsangebot zur Versicherung gelockt und im Folgejahr dann mit einer Beitragserhöhung konfrontiert. Wer dann keinen Wechsel anstrebt – zahlt mehr!

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung
Versicherte, die von einer Beitragserhöhung betroffen sind, genießen ein Sonderkündigungsrecht. Innerhalb eines Monats nach Zugang des Schreibens kann dann der alte Vertrag noch gekündigt werden. Mehr dazu hier lesen.

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