Geld verdienen mit Autowerbung – Das gilt es dabei zu beachten

Ein Auto kostet viel Geld – und das auch, wenn es steht. Genau deshalb bieten es auch viele als Werbefläche an. Doch Vorsicht! Wer nicht aufpasst, zahlt drauf.

Autowerbung ist sehr effektiv
Autowerbung ist sehr effektiv

Wer ein Unternehmen bekannt machen oder auf neue Produkte hinweisen möchte, der muss vor allem eines: Werbung machen. Wie sollen potenzielle Kunden sonst darauf aufmerksam gemacht werden? Für größere Unternehmen ist das natürlich alles ein Klacks. Da werden Werbebanner für das Internet erstellt, Plakatwerbung gedruckt und ein TV-Spot geschaltet.
Kleinere Unternehmen haben es da hingegen etwas schwerer, denn Werbung ist schließlich auch recht teuer. Also setzen sie meist auf ein paar einfachere Werbemittel. Zum Beispiel auf Flyer, Anzeigen und Werbeplakate auf LKWs. Letztere Variante ist besonders effektiv, denn mobile Plakatwerbung ist die einzige Werbeform, die auf Straßen und Autobahnen zugelassen ist. Hier kann also keine andere Werbekampagne Ihre eigene stören. Obendrein bietet diese Art der Werbung noch viele weitere Vorteile (siehe Näheres dazu auf www.plakat-am-lkw.com). Doch nicht nur LKWs sind gute Werbeträger. Auch Werbung auf Autos ist sehr effektiv. Das Gute daran: jeder kann sein eigenes Auto zur Verfügung stellen und sich somit nebenbei ein paar Euros dazuverdienen. Allerdings aber auch nur, wenn Sie dabei einige wichtige Punkte beachten.

Vermittlungs-Agenturen genau unter die Lupe nehmen

Wer sein Auto als rollende Reklametafel vermarkten möchte, kann damit laut einigen Anbietern monatlich bis zu 300 Euro verdienen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn auch in diesem Bereich gibt es genügend schwarze Schafe. Lassen Sie sich also nicht von unrealistischen Verdienstversprechungen blenden. Lesen Sie sich lieber den Vertrag ganz genau durch und lassen Sie ihn gegebenenfalls prüfen.
Verlangt der Anbieter eine so genannte Anmeldegebühr für die Aufnahme in die Datenbank, ist das schon das erste Anzeichen dafür, dass etwas faul ist. Überlegen Sie nur mal: Sie bezahlen Geld dafür, dass Sie in der Datenbank aufgenommen werden, und haben dann aber trotzdem keine Garantie, dass Ihr Auto unter tausend anderen Fahrzeugen von einem Werbekunden ausgewählt wird. Seriöse Unternehmen vermitteln Fahrzeugwerbung auch ohne dafür Gebühren zu verlangen.

Das gilt es noch alles zu beachten

➤ Seien Sie ehrlich:

Die Verdienstmöglichkeiten richten sich oftmals nach dem Modell und dem Alter des Fahrzeuges, sowie nach der Anzahl und der Größe der Werbeflächen. Hier dürfen Sie auf keinen Fall schummeln, denn die Angaben werden in der Regel von der Agentur überprüft.

Übrigens:

Besonders gefragt sind Pendler, die fünfmal in der Woche zu ihrem Arbeitsplatz fahren und ihr Auto dort auf einem Parkplatz abstellen.

➤ Arbeitsvertrag abschließen:

Grundsätzlich müssen Sie auch wissen, dass es sinnvoll ist einen Arbeitsvertrag zu schließen, denn im Grunde handelt es sich bei dem Zuverdienst mit der Autowerbung um Arbeit in Form von Werbefahrten, die zwischen Ihnen (dem Arbeitnehmer) und einem Auftraggeber zustande kommt. Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, schauen Sie aber nach, ob darin

  • Laufzeit
  • Rechte und Pflichten
  • Inhalt der Werbung
  • Verdienst durch die Werbefahrten

festgehalten sind. Achten Sie beim Punkt Verdienst obendrein auch darauf, dass dieser genau beziffert und nicht als Provision oder Ähnliches formuliert wird.

Wichtig:

Informieren Sie sich unbedingt vor Vertragsabschluss, wie es sich bezüglich der Rechte und Pflichten verhält, wenn z.B. ein Schadensfall vorliegt oder Sie Ihr Auto abmelden müssen.

➤ Aufkleber vom Kunden bestellen lassen:

Haben Sie sich mit dem Kunden über die Art und Größe des Aufklebers geeinigt, dann bestellen Sie diesen auf keinen Fall selbst. Der Kunde sollte sich darum kümmern. So bekommen Sie später keine Probleme, wenn beim Druck irgendetwas schief gelaufen ist. Außerdem bleiben Sie so dann auch nicht auf den Produktionskosten sitzen.
Keine Angst: die Aufkleber lassen sich in der Regel ganz einfach wieder entfernen. Dazu brauchen Sie auch nicht einmal viel (siehe Video auf www.youtube.com).

➤ Zusatzverdienst muss versteuert werden:

Wer ein Einkommen aus selbstständiger Arbeit bezieht, der muss den Zusatzverdienst versteuern. Die Bereitstellung von einer Werbefläche an einem privaten PKW gegen Entgelt unterliegt sowohl der Einkommens- als auch der Umsatzsteuer (siehe Näheres dazu auf www.smartsteuer.de).

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