Kfz-Bestand in Deutschland hat sich um 1,1 Millionen Fahrzeuge erhöht

Fahrzeugbestand in Deutschland hat sich erhöht
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In der Bundesrepublik sind immer mehr Fahrzeuge registriert. Im Jahr 2017 ist der Bestand um 1,1 Millionen auf 63,7 Millionen Pkw, Lkw, Anhänger und Krafträder gestiegen.
Das entspricht einem 1,7-prozentigen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Skoda ist dabei der stärkster Importeur.

Skoda stärkster Importeur

In den aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (ganzer Bericht hier) vom 1. Januar 2018 bildeten die Pkw mit einer Zahl von 46,47 Millionen den größten Teil. Das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent. Dabei waren die Marken VW (21,5 Prozent), Opel (9,8 Prozent) und Mercedes Benz (9,4 Prozent) am häufigsten vertreten. Danach folgten Ford, Audi und BMW.
Stärkster Importeur war Skoda. Der Anteil an der Pkw-Flotte belief sich hier auf 4,4 Prozent. Renault verlor im Vergleich zum Vorjahr 0,9 Prozent und liegt nun bei 3,9 Prozent. Auf dem dritten Platz landete die Marke Toyota, die ihren Anteil von 2,7 auf 2,8 Prozent leicht verbesserte.

Kompaktwagen weiter beliebt

Die beliebteste Fahrzeugklasse ist nach wie vor der Kompaktwagen. Der Anteil belief sich hier auf 25,9 Prozent, was einem 0,5-prozentigen Zuwachs im Jahr 2017 entspricht. Dem folgen die Kleinwagen mit 19,2 Prozent (+ 0,2 Prozent) und die Mittelklassewagen mit 14,5 Prozent (- 2,9 Prozent). Eine hohe Steigerungsrate gab es bei den Geländewagen und den Wohnmobilen, wo ein Plus von jeweils 8,2 Prozent verzeichnet wurde.
Der am häufigsten getankte Kraftstoff bei den Pkw ist Benzin. Der Anteil liegt hier bei 65,5 Prozent. Beim Diesel waren es 32,8 Prozent. Das ist in beiden Fällen ein Zuwachs von 1,6 bzw. 0,9 Prozent. Eine weitere Steigerung gab es bei den Elektroautos. Hier wuchs der Bestand um 58 Prozent auf 53.861 Exemplare.

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