Medien: KFZ-Versicherungen wollen bei Glasschäden einsparen

Kfz Versicherungen wollen bei Glasschäden einsparen
Kfz Versicherungen wollen bei Glasschäden einsparen

Die großen deutschen Autoversicherungen wollen ihre Reparaturkosten für Glasschäden an Autos offenbar eindämmen. Dies berichtet die Zeitung Welt.

Drei Viertel aller Kaskoschäden sind Glasschäden

Mehrere Branchengrößen sollen demnach schon signalisiert haben, ihre Praxis beim Zahlen der Glasschäden zu überdenken. Dabei geht es vor allem um die komplette Kostenübernahme von Ausbesserungen mit Spezialharz bei den Kaskoversicherten. Grund hierfür sind demnach vor allem die gestiegenen Ausgaben für die Glasschäden. Drei von vier gemeldeten Kaskofälle sollen Glasschäden sein und somit die klare Nummer eins unter den Kaskoschäden.

Der Vorgang in der Praxis

Wer einen Sprung in der Scheibe seines Wagens hat, der weiß mitunter um das Vorgehen. Anstelle einer neuen Scheibe wird der Riss einfach mit Spezialharz ausgebessert. Somit muss bei zahlreichen Versicherungen keine Selbstbeteiligung bezahlt werden. Diese Spezialbehandlung kostet rund 100 Euro und ist somit wesentlich günstiger als das Einsetzen einer neuen Scheibe. Allerdings berichtet die Welt davon, dass die Hoffnungen der Versicherer nicht erfüllt worden sind. So gab es demnach keine Senkung der Kosten für diesen Bereich.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen

Wenn in der Tat einige der großen KFZ-Versicherer künftig eine Selbstbeteiligung der Versicherten für diese Ausbesserungen verlangen würden, führte dies sicherlich zu spürbaren Konsequenzen für die Autoglaser. So würden die Umsätze von ATU, Carglass und Co. zurückgehen. Marktführer in diesem Bereich ist Carglass. Dieses Unternehmen behandelt nach eigenen Angaben zwei von drei Glasschäden in Deutschland.

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